Neue Testversion 16.40b7

Hier diskutieren die Betatester von PhotoLine untereinander und mit den Entwicklern
Martin Huber
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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by Martin Huber »

Hoogo wrote:Naja, die Childebenen von Textebenen machen ja keinen Sinn, wenn sie nur auf Pixel der vorhandenen Ebene wirken würden. Ein generelles Prinzip kann man also nicht draus machen...
Als generelles Prinzip gefällt mir das aus 3 Gründen nicht:
- Vielleicht sehe ich das zu sehr in Hinblick auf eine Implementierung, aber als generelles Prinzip funktioniert es bereits bei normalen Gruppen nicht.
- Man könnte keine Arbeitsebenen mehr als Kinder verwenden, die die Transparenz verändern. Direkt fallen mir da Verwirbelung und Verflüssigen ein. Man könnte aber auch keinen Weichzeichner mehr nur auf eine Textebene anwenden. In solchen Fällen müsste man dann explizit eine gekapselte Gruppe anlegen.
- Die PS-Lösung mit den Kindern erlaubt keine Gruppen als Schnittmaske.

Martin
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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by Martin Huber »

Hoogo wrote:SCX ist übrigens immer noch auf der Suche nach der geheimen PSE-Pinselformel ;) Letzte Beobachtung war, daß scheinbar eine harte Linie gezogen wird, man ganz kurz bei großen Pinseln auch was pixeliges sehen kann, und dann weichgezeichnet wird. Eine Arbeitsebene Weichzeichner auf die Pinselebene soll wohl auch in PL den Pinsel mit dem PSE-Gefühl versehen. Dafür versagt PSE bei harten Pinseln.
Was stimmte an meiner letzten Antwort zu dem Thema nicht? Ich habe zwar nur einen PSE6, aber meine Vorgehensweise war zu dessen Ergebnissen sehr ähnlich. Und die geringen Unterschiede waren durch leichte Fehler in der Pinselkurve erklärbar.

Martin
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Re: Schnittmaske

Post by Martin Huber »

bkh wrote:Eben dachte ich noch: braucht man vielleicht doch nicht - texturieren macht man doch eh normalerweise mit dem Darstellungsmodus Overlay oder mit einem der Beleuctungsmodi. Aber wie ich sehe, schreiben auch diese Modi in den transparenten Bereich der Hintergrundebene(n) :shock: Machen das andere Bildbearbeitungsprogramme auch so?
Zumindest PS. Alle Anzeigemodi verändern den Alphakanl auf identische Weise.

Prinzipiell wäre es evtl. sinnvoll, wenn man Ebenen das Attribute "Nicht den Alphakanal verändern" zu verpassen könnte.

Martin
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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by bkh »

Hoogo wrote:Ja, im Prinzip schon... Nur geht das halt nicht mehr als allgemeingültiges Konzept durch. Du kannst ja Ebenen mit Strg+C ausschneiden und mit Strg+V in einen Text einfügen. Das sind dann auch Child-Ebe]nen, aber mit anderen EIgenschaften.
Jetzt habe ich's kapiert: Ebnen, die direkt in den Text eingefügt sind und ebenfalls als Kinder angezeigt werden. Ich wusste bisher gar nicht, dass es sowas gibt.
Hoogo wrote:SCX ist übrigens immer noch auf der Suche nach der geheimen PSE-Pinselformel ;) Letzte Beobachtung war, daß scheinbar eine harte Linie gezogen wird, man ganz kurz bei großen Pinseln auch was pixeliges sehen kann, und dann weichgezeichnet wird. Eine Arbeitsebene Weichzeichner auf die Pinselebene soll wohl auch in PL den Pinsel mit dem PSE-Gefühl versehen. Dafür versagt PSE bei harten Pinseln.
Wo ist da das Geheimnis? Man kann doch die PSE-Pinselformel ganz leicht entschlüsseln - einfach mal mit einem möglichst großen weichen Pinsel und Weiß auf einen schwarzen Hintergrund tupfen und den Farbwertverlauf ansehen. Was herauskommt, sieht aus wie eine Gauss'sche Glockenkurve - eben die, die auch der Gauss'sche Weichzeichner nimmt. Genau wie in Martins post http://www.pl32.com/forum3/viewtopic.ph ... PSE#p15187.

Ich habe mir solche Pinsel nachgebaut und finde, sie funktionieren ganz gut. Ich hänge sie mal hier an. Das Hauptproblem ist, dass PL als Cursor den Pinselradius anzeigt - also da, wo die Pinselwirkung rechnerisch anfängt. Die Wirkung ist aber am Rand so schwach, dass man sie praktisch nicht wahrnimmt. Hatte ich auch in meiner Antwort auf Martin schon geschrieben. PSE scheint als Cursor einen kleineren Pinsel zu zeichnen. Vielleicht sollte PL statt des leeren Kreises als Pinsel-Cursor einfach die ganze Pinselform als Cursor zeichnen? Ein ähnliches Verhalten hat man ja auch beim Kopierpinsel.

L.G.

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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by Hoogo »

Martin Huber wrote:Was stimmte an meiner letzten Antwort zu dem Thema nicht? Ich habe zwar nur einen PSE6, aber meine Vorgehensweise war zu dessen Ergebnissen sehr ähnlich. Und die geringen Unterschiede waren durch leichte Fehler in der Pinselkurve erklärbar.
Ach ja, die Geschichten im September... Im Moment scheint mir ein anderer Aspekt der Aufhänger zu sein (nicht nur bei SCX) Ein paar Schnipsel:

...sieht ja an der Kurveneinstellung, daß ich den Pinsel noch weicher gemacht habe, als die normalen weichen Pinsel in PL sind. Da braucht PL massiv Rechenleistung und wird leider zum Teil langsamer und der Pinsel ruckelt stark...Lösung wäre, die Schrittweite zu erhöhen, aber mit so weichen Pinseln braucht man eine geringe Schrittweite, damit ein übergangsloser Strich entsteht.
...
Die weichen PL-Pinsel arbeiten für meinen Geschmack nicht weich genug, selbst mit entsprechend bearbeiteter Kurve, irgendwas stimmt da nicht, und sie sind mit großen Radien zu hakelig, was z. B. Abwedeln und Nachbelichten nicht gerade erleichtert.
...
Bei einem harten Pinsel versagt PSE übrigens total. Während der normale vorgefertigte harte PL-Pinsel 1A-Striche fabriziert, ohne daß ich da noch was einstellen muß, bekommt man bei PSE eine ausgefranste Linie. Und wenn ich den Malabstand geringer stelle, scheint PSE sogar um einiges langsamer zu sein als PL. PL hat also Potential, nur arbeitet Adobe mit Tricks.
...
Wenn ich in PSE einen sehr großen Pinsel nehme, sagen wir mal mit 1000 Pixel, und sehr langsam eine Linie ziehe, merke ich richtig, wie hakelig sich die Linie bewegt. Da passiert eine zeitlang gar nichts und plötzlich ist die Linie ein Stück weitergezeichnet. Immer entsprechend der Schrittweite.

Das ist in PL genauso, nur daß der Strich nicht durchgehend sauber wird, sondern bei entsprechenden Schrittweiten eben dunkle Punkte innerhalb der Linie zeigt.

Wenn man PSE benutzt sieht man, wenn man genau aufpaßt, daß um den Pinsel erst quadratisch ein harter Bereich ist, der dann blitzschnell weich wird.

Also habe ich eine Arbeitsebene Gaußscher Weichzeichner genommen und mit Wert 100 drübergelegt und schon sind die Pinselstriche trotz großer Schrittweite so schön weich wie bei PSE. Natürlich ist das noch langsamer, als mit geringer Schrittweite, weil das ganze Bild weichgezeichnet wird und nicht nur der neu gemalte Bereich.
-------------------------------------------------------
Also ich kann mir im Moment ganz gut vorstellen, daß da ein harter Pinselstrich gespeichert, anschliessend weichgezeichnet und danach mit der Kurve versehen wird.
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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by bkh »

Hoogo wrote: ...sieht ja an der Kurveneinstellung, daß ich den Pinsel noch weicher gemacht habe, als die normalen weichen Pinsel in PL sind. Da braucht PL massiv Rechenleistung und wird leider zum Teil langsamer und der Pinsel ruckelt stark...Lösung wäre, die Schrittweite zu erhöhen, aber mit so weichen Pinseln braucht man eine geringe Schrittweite, damit ein übergangsloser Strich entsteht.
Ich glaube nicht, dass es an der Rechenleistung liegt, sondern an der Schrittweite. Der Abstand zwischen zwei Pinselpunkten, die PL malt, ist ja Pinseldurchmesser * Schrittweite / 100. Bei großen weichen Pinseln ist das 'ne Menge … und fühlt sich m. E. dadurch ruckartig an. Wenn man die Schrittweite kleiner macht (auf 1 oder 2 stellt), ist das besser, aber dafür übermalen sich die einzelnen Punkte so stark, dass der Strichrand im Endeffekt wieder härter wird. (Ich nehme mal an, dass bei PL die Schrittweiten einstellbar sind, damit man diesen Effekt vermeiden kann.)
Hoogo wrote: Also ich kann mir im Moment ganz gut vorstellen, daß da ein harter Pinselstrich gespeichert, anschliessend weichgezeichnet und danach mit der Kurve versehen wird.
Das sehe ich auch so. Ich habe mal eine transparente Ebene mit Gauss'schem Weichzeichner als Kind angelegt und darauf mit hartem Pinsel und kleiner Schrittweite gezeichnet. Fühlt sich extrem gut an …

L.G.

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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by bkh »

...sieht ja an der Kurveneinstellung, daß ich den Pinsel noch weicher gemacht habe, als die normalen weichen Pinsel in PL sind. Da braucht PL massiv Rechenleistung und wird leider zum Teil langsamer und der Pinsel ruckelt stark...Lösung wäre, die Schrittweite zu erhöhen, aber mit so weichen Pinseln braucht man eine geringe Schrittweite, damit ein übergangsloser Strich entsteht.

Die weichen PL-Pinsel arbeiten für meinen Geschmack nicht weich genug, selbst mit entsprechend bearbeiteter Kurve, irgendwas stimmt da nicht, und sie sind mit großen Radien zu hakelig, was z. B. Abwedeln und Nachbelichten nicht gerade erleichtert.
[/qoute]
Ich glaube, das ist ein Problem mit der Schrittweite. PL zeichnet den Pinselstrich ja aus einzelnen Punkten, und der Punktabstand ist Pinseldurchmesser * Schrittweite/100. Das kann bei der Standardschrittweite 10 und großen Pinseln ganz schön viel sein. Bevor man nicht mit dem Cursor um die entsprechende Strecke "weitergefahren" ist, passiert nichts. Andererseits wird der Pinsel wieder härter, wenn man die Schrittweite reduziert, denn da übermalen sich die einzelnen Pinselpunkte zu stark.
Also ich kann mir im Moment ganz gut vorstellen, daß da ein harter Pinselstrich gespeichert, anschliessend weichgezeichnet und danach mit der Kurve versehen wird.
Kann ich mir gut vorstellen. Wenn ich eine transparente Ebene anlege und daran als Kind einen Gauss'schen Weichzeichner und dann mit hartem Pinsel und kleiner Schrittweite male, fühlt sich das schon toll an …

L.G.

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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by bkh »

Ich habe nun doch mal aus Neugier mein altes PSE 6 neu installiert und die Sache mit den PS-Gruppen (es sind ja, zumindest in PSE, die ganz normalen Gruppen!) ausprobiert. So sieht die Sache in PSE aus:
Screen shot 2010-11-20 at 22.35.46 .png
Beim Import in PL sind die Ebenen einfach ohne Gruppierung übereinander gestapelt, der Beschnitt findet nicht statt. Insofern gibt's hier zumindest ein Problem beim PSD-Import?! Die PS-Datei hänge ich an.
Martin Huber wrote: Als generelles Prinzip gefällt mir das aus 3 Gründen nicht:
- Vielleicht sehe ich das zu sehr in Hinblick auf eine Implementierung, aber als generelles Prinzip funktioniert es bereits bei normalen Gruppen nicht.
Wenn ich das richtig sehe, dann entsprechen die PS-Gruppen eher den gekapselten PL-Gruppen bzw. der Eltern-Kind-Konstruktion - z. B. wirken gruppierte Arbeitsebenen nur auf die darumter liegenden Kinder und die Elternebene, aber nicht auf die anderen weiter unten liegenden Ebenen.
Martin Huber wrote:- Man könnte keine Arbeitsebenen mehr als Kinder verwenden, die die Transparenz verändern. Direkt fallen mir da Verwirbelung und Verflüssigen ein. Man könnte aber auch keinen Weichzeichner mehr nur auf eine Textebene anwenden. In solchen Fällen müsste man dann explizit eine gekapselte Gruppe anlegen.
Das wäre allerdings sehr unschön. Das hieße dann, dass nicht der Alphakanal der Elternebene entscheidend ist, sondern dass nur Kind-Grafikebenen den Alpha-Kanal nicht ändern dürfen. PSE 6 hat, soweit ich das sehe, keine Arbeitsebenen, die den Alpha-Kanal ändern, so dass ich das nicht ausprobieren kann.
Martin Huber wrote: - Die PS-Lösung mit den Kindern erlaubt keine Gruppen als Schnittmaske.
Fände ich jetzt nicht so tragisch - eine Gruppe hat ja auch keinen Alpha-Kanal, der den Wirkungsbereich der Kinder festlegen könnte.

L.G.

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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by Martin Huber »

Hoogo wrote:...sieht ja an der Kurveneinstellung, daß ich den Pinsel noch weicher gemacht habe, als die normalen weichen Pinsel in PL sind. Da braucht PL massiv Rechenleistung und wird leider zum Teil langsamer und der Pinsel ruckelt stark...
Die Kurveneinstellung hat keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit.
Hoogo wrote:Lösung wäre, die Schrittweite zu erhöhen, aber mit so weichen Pinseln braucht man eine geringe Schrittweite, damit ein übergangsloser Strich entsteht.
Ja, das ist keine Lösung. Um mit "meiner" Kurve ein PSE-Ergebnis zu bekommen, muss man mit einem Faktor von 1.6 arbeiten. Der Radius muss also der PSE-Pinseldurchmesser * 0.8 sein, und die Schrittweite die PSE-Schrittweite / 1.6 (aus 25% wird als in PhotoLine ca. 16%).
Hoogo wrote:Die weichen PL-Pinsel arbeiten für meinen Geschmack nicht weich genug, selbst mit entsprechend bearbeiteter Kurve, irgendwas stimmt da nicht, und sie sind mit großen Radien zu hakelig, was z. B. Abwedeln und Nachbelichten nicht gerade erleichtert.
...
Bei einem harten Pinsel versagt PSE übrigens total. Während der normale vorgefertigte harte PL-Pinsel 1A-Striche fabriziert, ohne daß ich da noch was einstellen muß, bekommt man bei PSE eine ausgefranste Linie. Und wenn ich den Malabstand geringer stelle, scheint PSE sogar um einiges langsamer zu sein als PL. PL hat also Potential, nur arbeitet Adobe mit Tricks.
...
Wenn ich in PSE einen sehr großen Pinsel nehme, sagen wir mal mit 1000 Pixel, und sehr langsam eine Linie ziehe, merke ich richtig, wie hakelig sich die Linie bewegt. Da passiert eine zeitlang gar nichts und plötzlich ist die Linie ein Stück weitergezeichnet. Immer entsprechend der Schrittweite.

Das ist in PL genauso, nur daß der Strich nicht durchgehend sauber wird, sondern bei entsprechenden Schrittweiten eben dunkle Punkte innerhalb der Linie zeigt.
Ich habe mir das nochmal angesehen und bleibe dabei, dass das PSE- und das PhotoLine-Ergebnis sehr ähnlich sind. Der einzige Unterschied ist, dass das PhotoLine-Ergebnis minimal fleckiger aussieht. Das kommt meiner Ansicht nach daher, dass PSE zumindest große Pinsel aufrauht.
Hoogo wrote:Wenn man PSE benutzt sieht man, wenn man genau aufpaßt, daß um den Pinsel erst quadratisch ein harter Bereich ist, der dann blitzschnell weich wird.
Das sind meiner Ansicht nach visuelle Artefakte, die durch das kachelweise Neuzeichnen von PSE kommen. Diese Artefakte habe ich auch bei Undo und anderen Operationen.
Hoogo wrote:Also ich kann mir im Moment ganz gut vorstellen, daß da ein harter Pinselstrich gespeichert, anschliessend weichgezeichnet und danach mit der Kurve versehen wird.
Das glaube ich nicht. Dann müsste sich am Ende des Zeichnens das Ergebnis verändern (was es nicht tut). Und wenn der Weichzeichner nur auf einen Pinsel angewandt wird, kann man ihn auch durch eine Kurve ersetzen.

Martin
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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by Hoogo »

Was vielleicht bald ein Problem werden könnte:

Ich experimentiere grad was damit, mit dem Vektormorphen und "linear abwedeln" einen "echten" Lichteinfall zu basteln.

Farbinterpolation beim Vektormorphen und Farbauswahl generell sind aber 8Bit. Das ergibt ein etwas stufigeres Ergebnis, als ich mir gewünscht hätte. Keine Ahnung, ob man noch an irgendeiner anderen Stelle als dieser ein Problem mit 8Bit-Farbauswahl bekommt, aber ich wollte es halt mal erwähnen...

Dann dachte ich mir so, daß ich doch einfach mal die Hintergrundebene auf 32Bit stelle und mein Vektormorphen nicht von 0 bis 8, sondern von 0 bis 64 laufen lasse. Das Ergebnis wird dann zwar schlimm zu hell, aber sollte ja bei 32Bit Float kein Problem sein, Werte >1 gehen ja nicht verloren.

Allerdings gelingt es mir weder mit einer TWK noch mit einer grauen Ebene "multiplizieren", diese Werte wieder in meinen gewünschten Bereich zu verschieben. Das wird alles genau so dunkler, als ob bei Überlauf doch abgeschnitten würde.
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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by bkh »

Ich habe auch nochmal die Pinsel von PL und PSE 6 verglichen. Grundsätzlich arbeiten sie meiner Meinung nach sehr ähnlich, insofern sehe ich auch nichts vom "nachträglichen Weichzeichnereffekt".

Eins ist mir jedoch aufgefallen. Der PL-Pinsel zeigt bei sehr flachen Verläufen ein banding (sieht man besser, wenn man die Gradationskurve im entsprechenden Bereich ziemlich steil stellt), beim PSE-Pinsel werden hier Zwischenwerte per dithering dargestellt (vermutlich randomisiert - wenn der Wert 1.4 wäre, wird mit 40 % WS der Wert 1 und mit 60 % WS der Wert 2 gewählt). Vielleicht erscheint der Pinsel dadurch "weicher"? Möglicherweise meint Martin das auch mit "aufrauhen"?

Auch im 16-Bit-Modus von PL arbeitet übrigens der Pinsel mit 8 bit Auflösung.

L.G.

Burkhard.
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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by bkh »

Gerhard Huber wrote: - Beschneiden-Werkzeug: Es kann nun auch gedreht werden.
Habe das nun endlich ein bisschen ausprobiert. Das mit dem Drehen gefällt mir richtig gut … und es weckt auch gleich neue Wünsche :mrgreen:

- wäre schön, wenn man auch per Tastendruck drehen könnte (z. B. Alt-Cursortasten), ziemlich feine Abstufung, 0.5 Grad oder 0.25 Grad …

- super wär's, wenn man auch gleich perspektivisch entzerren könnte (CMD-Eckenanfasser ziehen)

- und für die Luxusversion: Verzeichnung korrigieren mit CMD-Seitenanfasser ziehen … Na gut, das sprengt vermutlich endgülig den Rahmen.

L.G.

Burkhard.
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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by bkh »

Martin Huber wrote:
bkh wrote:Aber gut, die wollen dann wohl nacktes DeviceCMYK, und das Farbmanagement macht PL, wobei das Profil der Druckerei vor dem Export als Standard-CMYK-Profil ausgewählt sein muss.
In dem Fall stimmt aber dann das Ergebnis nicht, wenn das PL-Dokument schon ein CMYK-Farbprofil hat. Denn dann hat auch bei Export als CMYK die exportierte PDF-Datei das Farbprofil der PL-Datei. Sollte man dann nicht ebenfalls zum Standard-CMYK-Profil konvertieren und das Ergebnis als DeviceCMYK ausgeben?
Das gesamte Verhalten ist Absicht, damit man beide Möglichkeiten hat:
- Will man ein PDF ohne ICC-Profil, weist man dem Dokument kein Farbprofil zu, und bei der Konvertierung nach CMYK wird das allgemeine CMYK-Profil verwendet.
- Will man ein PDF mit Farbprofil, weist man dem Dokument ein Farbprofil zu. Dieses wird bei der Konvertierung nach CMYK verwendet und in die PDF-Datei geschrieben.
Ich bin ja jetzt doch noch mal ins Grübeln gekommen. Die erste Option gefällt mir, ehrlich gesagt, gar nicht, weil dann nicht nur die PDF ohne Farbprofil ist (schlimm genug), sondern auch die zugehörige PLD. Da muss ich mir also merken, welches Farbprofil dazugehört und das Farbprofil ggf. sogar separat speichern. Und beim Öffnen immer daran denken, das richtige Standard-Farbprofil einzustellen. Oder nach dem Export das Profil dem Dokument wieder zuweisen. Jedenfalls gibt es da meiner Meinung nach zu viele Fehlermöglichkeiten.

Andererseits: wenn ich ein PDF mit eingebettetem Farbprofil und Bildern ohne eigenes Farbprofil will, kann ich dann nicht das ganze PLD in den entsprechenden Farbraum konvertieren? Wie Martin geschrieben hat, ist das Ergebnis beim CMYK-Export ja noch nicht einmal eine "echte" CMYK-PDF. (Wobei: wenn eine Druckerei ein eigebettetes CMYK-Farbprofil erkent, kann sie dann nicht auch mit eingebetteten Bildern mit eigenen Farbprofilen korrekt umgehen?)

Insofern fände ich es schon ganz sinnvoll, beim CMYK-Export immer "echte" CMYK-PDFs (ohne Profil) zu erzeugen und bei vorhandenem Dokumenten-Profil dieses zur Konvertierung zu nehmen.

L.G.

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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by Martin Huber »

bkh wrote:
Martin Huber wrote:- Will man ein PDF ohne ICC-Profil, weist man dem Dokument kein Farbprofil zu, und bei der Konvertierung nach CMYK wird das allgemeine CMYK-Profil verwendet.
- Will man ein PDF mit Farbprofil, weist man dem Dokument ein Farbprofil zu. Dieses wird bei der Konvertierung nach CMYK verwendet und in die PDF-Datei geschrieben.
Die erste Option gefällt mir, ehrlich gesagt, gar nicht, weil dann nicht nur die PDF ohne Farbprofil ist (schlimm genug), sondern auch die zugehörige PLD.
Persönlich würde ich auch immer die zweite Möglichkeit nehmen, da meiner Ansicht nach die Forderung der Druckereien nach CMYK keine technischen Gründe hat, sondern eher:
- Die Angestellten wissen es nicht besser.
- Die Druckerei will das Risiko auf den Kunden abwälzen.
- Die Druckereien sind es leid, dass Kunden satte RGB-Farben (z.B. 0/0/255) abliefern und sich dann beschweren, dass diese bunten Farben nicht auch gedruckt werden.

Und die Software, die in den Druckereien eingesetzt wird, ist im Regelfall sehr leistungsfähig, und kommt mit ICC-basierten PDF-Dateien durchaus zurecht. Und bei einem PDF mit eingebetteten CMYK-Profil kommt meistens (wenn die Druckerei nicht völlig neben der Spur läuft) auch dann was sinnvolles heraus, wenn es das falsche CMYK-Profil ist.
bkh wrote:Andererseits: wenn ich ein PDF mit eingebettetem Farbprofil und Bildern ohne eigenes Farbprofil will, kann ich dann nicht das ganze PLD in den entsprechenden Farbraum konvertieren? Wie Martin geschrieben hat, ist das Ergebnis beim CMYK-Export ja noch nicht einmal eine "echte" CMYK-PDF. (Wobei: wenn eine Druckerei ein eigebettetes CMYK-Farbprofil erkent, kann sie dann nicht auch mit eingebetteten Bildern mit eigenen Farbprofilen korrekt umgehen?)

Insofern fände ich es schon ganz sinnvoll, beim CMYK-Export immer "echte" CMYK-PDFs (ohne Profil) zu erzeugen und bei vorhandenem Dokumenten-Profil dieses zur Konvertierung zu nehmen.
Persönlich bin ich der Ansicht, dass es keine PDFs mehr ohne Farbprofil geben sollte, daher halte ich davon nicht viel. Und wie gesagt: ich bin der Überzeugung, dass es keine technischen Gründe für die Forderung nach CMYK (geschweige denn nach unprofiliertem CMYK) gibt.

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Re: Neue Testversion 16.40b7

Post by Martin Huber »

bkh wrote:
Gerhard Huber wrote: - Beschneiden-Werkzeug: Es kann nun auch gedreht werden.
- wäre schön, wenn man auch per Tastendruck drehen könnte (z. B. Alt-Cursortasten), ziemlich feine Abstufung, 0.5 Grad oder 0.25 Grad …
Das habe ich mit 0.25 Grad eingebaut (Alt+Pfeil links/rechts).
bkh wrote:- super wär's, wenn man auch gleich perspektivisch entzerren könnte (CMD-Eckenanfasser ziehen)
Da ist mir bei der Bedienung nicht klar, auf was sich Verzerrung beziehen soll:
- auf das ungedrehte, vollständige Bild
- auf den momentan sichtbaren Ausschnitt
Rein theoretisch sollte es sich auf den sichtbaren Ausschnitt beziehen. Aber ich befürchte, dass man da recht absonderliche Vezerrungen produzieren kann, wenn man mehrere Dreh- und Verzerrungsoperationen kombiniert.
bkh wrote:- und für die Luxusversion: Verzeichnung korrigieren mit CMD-Seitenanfasser ziehen … Na gut, das sprengt vermutlich endgülig den Rahmen.
Dazu müsste die enstprechende Routine in PhotoLine erst deutlich schneller werden.

Martin