Hi,
ich habe noch ein wenig "rumprobiert" und bin jetzt verwirrter als vorher. "Irgendwie" kann man auch kleine PNGs erzeugen. Allerdings finde ich keine Regel, mit der man ein Dokument anlegen und die Umwandlung vornehmen muss, damit das zuverlässig reproduzierbar wird.
Was jedoch immer wieder auffällig ist: Bis zu einem bestimmten Punkt sind die Dateien klein - wobei die Kantenglättung von Schriften dann immer fehlt - sobald man da drüber geht, ist die Datei groß. Auch ist das ermitteln der Farbpalette z.T. "sinnfrei", weil dabei zwar die vorhandenen Basis-Farben gefunden werden, die Nuancen für die Kantenglättung jedoch nicht - wobei das möglicherweise auch einfach passiert, weil die Kantenglättung aus ist - wer da was beeinflusst - keine Ahnung.
Faszinierend ist das dünn/dick: Ich würde erwarten, dass sich die Dateigröße z.B. in Abhängigkeit mit der Palette irgendwie verändert. Tut nicht ( gilt für Bilder, die ausschließlich Textebenen enthalten, bei "echten" Bildern tut sich schon was). Allerdings kann man nicht sagen, dass es generell nur mit vier Farben ginge; je nach (nicht wirklich reproduzierbaren) Umständen kann man auch mal 64 oder 128 Farben wählen, ohne dass sich die Dateigröße ändert. Allerdings fehlt trotzdem die Kantenglättung.
Wenn ich die PNG "groß", aber mit Palette <=256 rausschreibe und in PS öffne, sind die Paletten korrekt drin, PS kann die Datei direkt - jedoch ziemlich signifikant kleiner - speichern. Es amüsiert mich zwar irgendwie, dass ich PS mittlerweile nur noch als PNG-Konverter nutze, aber ich sehe da für PL noch Potential. Insbesondere der Verlust der Kantenglättung ist irritierend.
Gibt es dazu von Entwicklerseite evtl. eine Idee?
Beim Rumtesten ist mir dann noch etwas aufgefallen: In PS kann ich Farben als "Transparent" in der Palette festlegen. Das geht in PL indirekt über den Deckungsregler der Farbe. So gesehen "intelligenter" als bei PS.
Allerdings passieren da interessante Sachen:
Alle Farben auf Transparent gesetzt und dennoch gibt es zwei: Schwarz und Blau. Das ist jetzt sicherlich keine sinnvolle Nutzung der Möglichkeiten, im Ergebnis entspricht es jedoch nicht der Einstellung. Es spielt dabei im Übrigen keine Rolle, welche Transparenz-Einstellung oder Reduzierart man wählt. Der "Rest" ist auch nicht zwingend Schwarz bzw. Zweifarbig. Je nach Palette ist es auch nur eine Farbe die - subjektiv - zufällig genommen wird. Entscheidend jedoch: Es wird nix transparent.
Noch besser wird es, wenn kein Bild, sondern nur eine Textebene da ist. "Palette aus Bild" geht gar nicht, Standard liefert eine Grau-Palette, Median liefert die Farben der Textebene - aber: Wenn man die "Transparent" schaltet, ist es egal: Im Bild bleibt der mehrfarbige Text einfach drin.
Ich vermute, das gehört irgendwie in den Kontext. Ob es hilfreich ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
Im PS bin ich um ganz andere Probleme "drumherum gelaufen". Ich bekomme ja indirekt was ich brauche. Dennoch würde ich mich natürlich freuen, wenn der Umweg über PS entfiele.
Grüße
NoSi

