Photoline 19 - Ideen

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Martin Stricker
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Re: Photoline 19 - Ideen

Post by Martin Stricker »

bkh wrote: Das Problem ist m. E., dass die automatische Histogrammkorrektur im Raw-Import die vom Fotografen beabsichtigte Belichtung ignoriert. Wenn ich ein Bild um ein oder zwei Belichtungsstufen unterbelichte, ist es nach dem Raw-Import noch genauso hell (es sei denn, in der normal belichteten Version sind viele geclippte Lichter). Sternenhimmel-Aufnahmen sehen i.d.R. mit PL erst mal gruselig aus.
Richtig, die vom Fotografen beabsichtigte Belichtung wird nicht berücksichtigt, wie z.B. bei High- oder Lowkey- Aufnahmen, oder wenn man eine feste Belichtung benötigt um zu stitchen usw. Das eine andersartige Automatik zuverlässig funktioniert kann ich mir auch nicht vorstellen. Hätte man hingegen eine art Kamerakalibrierung die man je nach verwendeter Kamera voreinstellen kann wäre das schon ein Fortschritt. Die könnte in primitivster Form aus Lichter-/ Schattenbeschnitt (sozusagen der gewünschte Dynamikumfang) und einer Kontrastkurve bestehen. Dadurch könnten auch leicht Presets für verscheiden Kameras erstellt werden die im Idealfall über die in der RAW-Datei abgelegten Informationen den Kameras zugewiesen werden können, sollte aber anpassbar bleiben. Ich würde freiwillig einige Presets erstellen. :wink:

LG Martin
JulianZI
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Re: Photoline 19 - Ideen

Post by JulianZI »

Ist es wirklich sinnvoll, dass sich der Arbeitsebenendialog immer an die aktive Ebene hängt?

Ich meine es wäre viel besser, wenn dieser Dialog sich immer an die einzige Arbeitsebene hängt, welche im Dokument existiert.
Nur falls es mehrere gibt, hängt er sich an die zuletzt aktivierte.

Natürlich würde damit die Möglichkeit entfallen, über diesen Dialog eine Ebene in eine Arbeitsebene zu verwandeln. Ein Vorgang, welcher zumindest mich immer wieder verwirrte und den ich nicht vermissen würde. (Es gibt andere Möglichkeiten)
Allerdings könnte man eine neue Ebene anlegen.

Ich sehe aber deutliche Vorteile bei der Bedienung. Vor allem könnte der Arbeitsebenendialog für alle Veränderungen im Dokument herhalten ohne dass man sich drum kümmern muss, ob die Arbeitsebene gerade ausgewählt ist. Das ganze würde im Grunde so funktionieren, wie die Einstellungen in Capture NX wenn das hier jemand kennt.

Im Moment hat man immer wieder mal das Problem, dass z.b. Gradationsänderungen über die Arbeitsebene gemacht werden, der Kopierpinsel aber auf die Bildebene wirken muss - man also am Umschalten ist, bzw, am Wundern wenn man das Umschalten vergessen hat.