Neue Testversion 14.50B16

Hier diskutieren die Betatester von PhotoLine untereinander und mit den Entwicklern
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Gerhard Huber
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Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von Gerhard Huber »

Hallo,

es gibt wieder eine neue Testversion von PhotoLine.

Windows:
http://www.pl32.net/beta/pl1450b16.exe
MacOS:
http://www.pl32.net/beta/plx1450b16.dmg



Neu in dieser Version:
- dockbare Dialoge nochmal überarbeitet
- Skalieren sollte wieder besser funktionieren

Wem die Knöpfe der dockbaren Dialoge unter Win98/2000 zu groß sind, kann mal seine Pictures.pld durch diese ersetzten:
http://www.pl32.net/beta/pictures.zip


Gerhard Huber [Computerinsel GmbH]
[email protected] - www.pl32.de
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NoSi
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von NoSi »

Hi „Hubers“,

... das geht ja Schlag auf Schlag. Und ich „Zicke“ find trotzdem was ;)

Zu den Themen habe ich - weils einfach plastischer ist - Videos gebastelt und jeweils was dazu erzählt. Wichtig: Alles ist konstruktiv gemeint, auch wenn die Kommentare vielleicht etwas süffisant/sarkastisch rüber kommen. Ich habe mir für die Filmchen keine Drehbücher geschrieben,... .

Reparaturpinsel
Zum Effekt aus der B15 (Bild ist im Anflug) habe ich noch was nettes entdeckt. Hier gibt es scheinbar eine Wechselwirkung des Reparaturpinsels mit der jeweiligen Ebenengröße. Selbst ansehen
Dockende Dialoge
Wenn ich den ersten Dialog aus der Reihe rausnehme (danke für´s abreißen!) und versuche, den wieder dorthin zu kleben, dann … selbst ansehen!
Und etwas Magie :wink: habe ich auch gefunden: Ansehen
Beschneiden
Ok - ich bekomme es wieder hin, so wie ich das brauche. Aber wirklich logisch ist das Teil imho nicht.

Wenn ich als Zielgröße "100x100px einstelle, dann will ich 100x100 Pixel haben - egal wieviel DPI für ein wie auch immer zukünftiges Ausgabemedium darunter eingestellt sind. Die sind von Bedeutung, wenn ich was mit Zentimeter, etc. einstelle, denn das definiert dann, wieviele Punkte pro Maßeinheit spendiert werden. Denn DPI impliziert ja eine konkrete Größe: Punkte pro Zoll. D. h. ich skaliere ggf. einen Ausschnitt mit einer bestimmten Auflösung (bezogen auf Zoll) in eine bestimmte Zielgröße. Allerdings ist bei einer Zielgröße "Pixel" keine Umrechnung nötig. Pixel = Pixel - egal bei wievielen DPI.

Auch ist mir der Zusammenhang DPI/Maßeinheit im Dialog nicht wirklich logisch: Ansehen

Grüße
NoSi
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Gerhard Huber
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von Gerhard Huber »

NoSi hat geschrieben:Dockende Dialoge
Wenn ich den ersten Dialog aus der Reihe rausnehme (danke für´s abreißen!) und versuche, den wieder dorthin zu kleben, dann … selbst ansehen!
Hier spielen zwei Effekte mit.
1. Es ist nicht möglich ganz oben an eine gedockte Leiste einen Dialog einzufügen, das geht immer nur unter dem nächsten. Um dein Problem etwas eleganter als im Film zu lösen, hängst du den Dialog einfach an die zweite Stelle und schiebst den obersten darunter.
2. Es ist noch ein Bug in der Dockerei. Wenn ein Dialog eine andere Ausrichtung hat als der Dialog an den du andocken willst, klappt das nur manchmal. Das werden wir noch bereinigen.
NoSi hat geschrieben:Und etwas Magie :wink: habe ich auch gefunden: Ansehen
Das ist auch noch ein kleiner Bug. Es gibt momentan noch Probleme, wenn man oben oder unten an den Rand des "Dockbereichs" statt an den nächsten Dialog andockt. Das willst du zwar nicht, machst du aber im Film.
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okapi
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von okapi »

Hallo Gerhard,

das Handling der Dialoge finde ich jetzt sehr gut! Minimieren/Maximieren mittels Einfachklick ist praktisch, gleichzeitig funktioniert das Anfassen und Verschieben sehr gut. Die Titelleisten der Dialoge sind auch viel dezenter geworden, die Buttons für "Schließen" und "Minimieren" ebenso, sie fügen sich jetzt optisch viel besser ein!

Michael
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okapi
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von okapi »

NoSi hat geschrieben: Auch ist mir der Zusammenhang DPI/Maßeinheit im Dialog nicht wirklich logisch: Ansehen
Du hast Recht, NoSi, da stimmt was nicht mit dem Dialog "Werkzeugeinstellungen" beim Beschneiden...
Eine definierte Bild-Größe in Millimeter müsste bei verschiedenen DPI-Einstellungen verschiedene Pixelgrößen ergeben. Sonst hat die DPI-Einstellungsmöglichkeit beim Beschneiden ja keinen Sinn.

Das Skalieren eines Dokuments per "Layout" - "Dokument" - "Dokument skalieren" funktioniert aber einwandfrei.

Michael
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Martin Stricker
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von Martin Stricker »

Ich fnde es nicht logisch, dass beim skalieren eines Bildes die bereits zugewiesener DPI-Zahl verloren geht und auf die Bildschirmauflösung gesetzt wird. Nur bei aktiver Checkbox bleibt die DPI-Zahl erhalten. Beim Aufruf des Skalieren-Dialogs sollte die DPI-Checkbox aktiv sein, damit man nicht unverhofft eine andere Zuweisung erhält.

Martin
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Gerhard Huber
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von Gerhard Huber »

NoSi hat geschrieben:Beschneiden
Ok - ich bekomme es wieder hin, so wie ich das brauche. Aber wirklich logisch ist das Teil imho nicht.
Wenn ich als Zielgröße "100x100px einstelle, dann will ich 100x100 Pixel haben - egal wieviel DPI für ein wie auch immer zukünftiges Ausgabemedium darunter eingestellt sind. Die sind von Bedeutung, wenn ich was mit Zentimeter, etc. einstelle, denn das definiert dann, wieviele Punkte pro Maßeinheit spendiert werden. Denn DPI impliziert ja eine konkrete Größe: Punkte pro Zoll. D. h. ich skaliere ggf. einen Ausschnitt mit einer bestimmten Auflösung (bezogen auf Zoll) in eine bestimmte Zielgröße. Allerdings ist bei einer Zielgröße "Pixel" keine Umrechnung nötig. Pixel = Pixel - egal bei wievielen DPI.
Hier sehe ich kein Problem. Bei mir kommt immer das heraus, was ich einstelle.
NoSi hat geschrieben:Auch ist mir der Zusammenhang DPI/Maßeinheit im Dialog nicht wirklich logisch: Ansehen
Der Film hat mit obigen nichts zu tun. Er zeigt, dass du versucht hast, das Beschneidenwerkzeug als dpi-Umrechnungstool zu missbrauchen. Das geht nicht. Die Felder sind Vorgabewerte für das Beschneidenwerkzeug und haben keinerlei Interaktion zueinander - was dein Film auch recht schön zeigt :-)
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Gerhard Huber
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von Gerhard Huber »

Martin Stricker hat geschrieben:Ich fnde es nicht logisch, dass beim skalieren eines Bildes die bereits zugewiesener DPI-Zahl verloren geht und auf die Bildschirmauflösung gesetzt wird. Nur bei aktiver Checkbox bleibt die DPI-Zahl erhalten. Beim Aufruf des Skalieren-Dialogs sollte die DPI-Checkbox aktiv sein, damit man nicht unverhofft eine andere Zuweisung erhält.
Das ist ein Fehler und wird zur nächsten Beta korrigiert.
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NoSi
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von NoSi »

Gerhard Huber hat geschrieben:Der Film hat mit obigen nichts zu tun. Er zeigt, dass du versucht hast, das Beschneidenwerkzeug als dpi-Umrechnungstool zu missbrauchen. Das geht nicht. Die Felder sind Vorgabewerte für das Beschneidenwerkzeug und haben keinerlei Interaktion zueinander - was dein Film auch recht schön zeigt :-)
Hm. Gut. Dann setzte ich mal etwas tiefer an. Das hat zwar nichts mit dieser Beta zu tun, eher etwas mit generellem Verständnis und Handling, aber das ist ja durchaus auch Thema, wenn man eine Beta testet:
  • Wann gilt in Photoline welche Auflösung für welches Werkzeug und welche Ebene?
  • Woran kann ich das adhoc sehen (ohne jedesmal die Eigenschaften abfragen zu müssen)?
  • Wo stelle ich in einem Bild/Dokument die Druckauflösung ein (notwendig, wenn Bilder an Verlage abgegeben werden sollen)?
  • Wie können zwei lt. Maßeinheit (mm) gleich große Ebenen, aber mit unterschiedlichen Auflösungen, unterschiedlich groß sein?
Ich denke, es ist erkennbar, wohin die Fragestellung führt: Die Maßangaben in PL sind imho völlig intransparent. Es gibt sehr viele Stellen, die eine Auflösungseinstellung ermöglichen, was aber das Arbeiten nicht wirklich einfacher macht. Mich würde wirklich brennend interessieren, woher es kommt, dass mit unterschiedlichen Auflösungen innerhalb eines Bildes/Dokuments gearbeitet werden kann. Denn das ist - soweit ich das verstanden habe - nur eine Illusion - „eigentlich“ muss man sich immer auf 300 DPI beziehen, wenn man keine Schwierigkeiten beim Transformieren, umkopieren, etc. bekommen möchte.

Ich bin sicher, dahinter steckt eine pfiffige Idee. Aber die wird nirgends erklärt.

Was das „Umrechnungstool“ angeht: Wenn ich in einem Werkzeug sowohl Maßeinheit als auf Auflösung einstellen kann und bei einer Auflösung von einer Maßeinheit zu Pixeln umschalte, dann frage ich mich, warum der eingestellte Wert verworfen und durch einen zufälligen Vorgänger der jetzt gewählten Einheit ersetzt wird. Wenn das hier so ist - wo ist es denn noch so? Und wann nicht, sprich: Wann „stimmt“, was mir eine Anzeige zeigt??? Denn zweifellos werden die Maßeinheiten ja korrekt umgerechnet (mm -> Inch -> Zentimeter -> pt) - warum nicht auch die Pixel?

Ich frage bewusst fatalistisch - denn mich verwirrt es jedesmal auf´s neue und ich habe es noch keine definitive Regel entdeckt, wann mir welches Feld eine zuverlässige Info gibt. Es funktioniert zwar am Ende immer irgendwie, aber ich wüsste gern vorher, was ich tun muss, damit es am Ende passt und statt jedesmal wieder herumzuprobieren. Ich denke, das geht Anwendern, die halt auch andere Werkzeuge kennen, ähnlich. Wenn etwas „anders“ ist, sollte klar sein, a. warum b. wo und c. welchen Vorteil es hat.

Grüße
NoSi

P.S. Und auch wenn ich es immer noch nicht kapiert habe, werde ich PL intensiv weiter nutzen, weil dafür der Rest einfach pfiffiger ist und mir täglich (!) Zeit spart.
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von Martin Huber »

NoSi hat geschrieben:Hm. Gut. Dann setzte ich mal etwas tiefer an. Das hat zwar nichts mit dieser Beta zu tun, eher etwas mit generellem Verständnis und Handling, aber das ist ja durchaus auch Thema, wenn man eine Beta testet:
  • Wann gilt in Photoline welche Auflösung für welches Werkzeug und welche Ebene?
Diese Frage verstehe ich nicht.
NoSi hat geschrieben:[*]Woran kann ich das adhoc sehen (ohne jedesmal die Eigenschaften abfragen zu müssen)?
Die DPI der aktiven Bildebene werden im Attribute-Dialog unter Ebene angezeigt. Die restlichen Ebenentypen haben keine DPI.
NoSi hat geschrieben:[*]Wo stelle ich in einem Bild/Dokument die Druckauflösung ein (notwendig, wenn Bilder an Verlage abgegeben werden sollen)?
Hier verstehe ich auch nicht genau, was du wissen willst.
Grundsätzlich gilt:
a. Wenn du ein einfaches Bild hast (also kein Bildebene in einem Dokument), wird dieses ohne Veränderung mit den DPI aus den Ebeneneigenschaften gespeichert.

b. Wenn du ein Dokument hast und dieses in einem Rasterbildformat speicherst, wird das Dokument mit den Dokument-DPI in ein Rasterbild konvertiert. Willst du also andere DPIs haben, musst du vor dem Speichern die Dokument-DPI umstellen. Bei Bildern werden die DPI durch die Hintergrundebene vorgegeben, bei Dokumenten (nur in der Betaversion) durch den Auflösungswert im Attribute-Dialog unter "Dokument". Beide DPI-Werte verändern aber nicht die Pixelgröße des Ergebnisses.

c. Bei einem Export als PDF ist das alles etwas komplexer. PDF kennt so etwas wie DPI nicht. Die DPI eines Bildes ergeben sich aus der Kombination der Pixelgröße eines Bildes und der platzierten Größe. Was beim Erstellen eine PDF-Dokuments passiert, hängt von der Auflösung in den PDF-Einstellungen ab. Ist diese "Dokument", passiert folgendes:
- Alles, was direkt in PDF ausgegeben werden kann, wird unverändert gespeichert.
- Kann etwas nicht direkt gespeichert werden, wird ein Ersatzbild in der Dokumentauflösung erzeugt.
Ist in den PDF-Einstellungen eine feste Auflösung gesetzt, wird folgendermaßen vorgegangen:
- Alles - mit Ausnahme von Rasterbildern -, was direkt in PDF ausgegeben werden kann, wird unverändert gespeichert.
- Rasterbilder, deren DPI durch die platzierte Größe höher als die eingestellte Auflösung sind, werden heruntergerechnet. Rasterbilder mit einer geringeren Auflösung bleiben unverändert.
- Kann etwas nicht direkt gespeichert werden, wird ein Ersatzbild in der eingestellten Auflösung erzeugt.
NoSi hat geschrieben:[*]Wie können zwei lt. Maßeinheit (mm) gleich große Ebenen, aber mit unterschiedlichen Auflösungen, unterschiedlich groß sein?[/list]
Sind die beiden Ebenen im selben Dokument oder in verschiedenen?
NoSi hat geschrieben:Ich denke, es ist erkennbar, wohin die Fragestellung führt: Die Maßangaben in PL sind imho völlig intransparent. Es gibt sehr viele Stellen, die eine Auflösungseinstellung ermöglichen, was aber das Arbeiten nicht wirklich einfacher macht. Mich würde wirklich brennend interessieren, woher es kommt, dass mit unterschiedlichen Auflösungen innerhalb eines Bildes/Dokuments gearbeitet werden kann. Denn das ist - soweit ich das verstanden habe - nur eine Illusion - „eigentlich“ muss man sich immer auf 300 DPI beziehen, wenn man keine Schwierigkeiten beim Transformieren, umkopieren, etc. bekommen möchte.
Ich weiß nicht genau, was ich hier antworten soll, da ich noch nicht vollständig verstehe, wo das Problem liegt.
NoSi hat geschrieben:Was das „Umrechnungstool“ angeht: Wenn ich in einem Werkzeug sowohl Maßeinheit als auf Auflösung einstellen kann und bei einer Auflösung von einer Maßeinheit zu Pixeln umschalte, dann frage ich mich, warum der eingestellte Wert verworfen und durch einen zufälligen Vorgänger der jetzt gewählten Einheit ersetzt wird. Wenn das hier so ist - wo ist es denn noch so? Und wann nicht, sprich: Wann „stimmt“, was mir eine Anzeige zeigt??? Denn zweifellos werden die Maßeinheiten ja korrekt umgerechnet (mm -> Inch -> Zentimeter -> pt) - warum nicht auch die Pixel?
Momentan verwendet das Beschneidenwerkzeug für die Umrechnung immer die DPIs des Dokuments. Wahrscheinlich ist es besser, wenn es die DPI verwendet, die der Anwender eingegeben hat. Wird werden uns das daher nochmals ansehen.

Martin
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okapi
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Beschneiden-Werkzeug

Beitrag von okapi »

Gerhard Huber hat geschrieben: ... Er zeigt, dass du versucht hast, das Beschneidenwerkzeug als dpi-Umrechnungstool zu missbrauchen. Das geht nicht. Die Felder sind Vorgabewerte für das Beschneidenwerkzeug und haben keinerlei Interaktion zueinander - was dein Film auch recht schön zeigt :-)
Das ist einleuchtend, wenn man's weiß. (wie so oft)

Bei den Werkzeugeinstellungen für das Beschneiden handelt sich also um eine bloße Eingabemöglichkeit für das Werkzeug.

Beispiel:
Ich öffne ein Bild 300 x 400 Pixel,
ich definiere einen beliebigen Ausschnitt von diesem Bild mit dem Beschneiden-Werkzeug,
ich gebe in den Werkzeugeinstellungen 60 cm Breite und 40 cm Höhe ein,
ich gebe die Auflösung mit 200 dpi ein,
und klicke auf "Beschneiden".
Das Ergebnis: das Bild hat jetzt z. B. 4724 x 3149 Pixel.

alles richtig,
und erst jetzt sind diese Werte auch in den Werkzeugeinstellungen zu sehen.

Aber vielleicht hätte man schon vorher wissen wollen, dass das resultierende Bild 4724 x 3149 Pixel groß sein wird!

Ich finde, die Werkzeugeinstellungen sollten daher sehr wohl interaktiv funktionieren. Das heisst, Pixel, Auflösung und Zentimeter sollten aufeinander logisch in Echtzeit reagieren.

Für das obige Beispiel würde das bedeuten: bereits nach der Eingabe der dpi sollte in den Feldern für Breite und Höhe beim Umschalten (unseliger Rechtsklick!) auf Pixel der sich ergebende Wert 4724 px x 3150 px sichtbar sein. Also vor dem Rendern des Bildes.

Nebenbei, wozu die Auswahl der Einheiten per Rechtsklick ("wenn man's weiß") und nicht per separatem Dropdown-Feld?
Zusammen mit einer "Interaktivität" zwischen dpi und Bild-Maßen könnte so durch einfaches Umschalten der Einheiten, der logische Zusammenhang endlich klar erkennbar werden.

Michael
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NoSi
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von NoSi »

Hi,

bevor ich jetzt die verschiedenen Kommentare (Danke!) zum Thema Auflösung aufgreife und noch mehr durcheinander wirble (sprich: Vom Ziel abkomme), will ich es mal von einer ganz anderen Sicht betrachten: Wie machen andere Programme das (das sind ja die „prägenden“ Produkte, wenn man zu PL wechselt, weil daher die vorhandenen Erfahrungswerte kommen)? Denn das ist zweifellos der Ausgangspunkt «meiner» Verwirrung. Was mich primär verwirrt, will ich hier aufzählen:
  • Mir ist -außer PL - kein Grafik-Programm bekannt, bei dem sich überlagernde Ebenen unterschiedliche Druckauflösungen (DPI) haben können.
  • Ich kenne zwar Grafik-Programme, die sich mit DPI überhaupt nicht auseinander setzen. Aber die Programme, die das tun, orientieren sich damit immer im Ausgabe-Bereich. Siehe PS, dort wird für ein Bild (inkl. aller enthaltenen Ebenen), also das Ergebnis, eine Druckauflösung festgelegt. Diese „Einschränkung“ ist irgendwie nachvollziehbar, denn bei einer Ausgabe habe ich immer eine Auflösung, sie variiert nicht pro Ebene (ich kenne zumindest kein Ausgabegerät, dass das irgendwie unterstützt).
  • In anderen Programmen hat das Bild/Dokument eine feste Größe. Mir wird auch keine andere angezeigt, bloß weil eine verwendete Ebene womöglich größer oder kleiner ist (ich spreche von der PL-Kopfzeile). Die Größe der Ebene wird in einem Objekt-Werkzeug angezeigt, denn eine Größenmanipulation der Ebene wirkt nicht auf das Bild - das suggeriert jedoch die PL-Kopfzeile. Da steht jetzt die Größe der Ebene — allerdings die Original-Größe — die tatsächliche Größe kann (und wird in vielen Fällen) davon abweichen („Rechtsklick - Eigenschaften“ verrät das)
  • Wenn ein Bild 1000px hat, spielt es keine Rolle, ob es 300 oder 600 DPI hat - 1000 Pixel sind 1000 Pixel. Wenn ich allerdings in PL bei einer Ebene aus 300 DPI 600 DPI mache, verändert sich die Anzahl der Pixel (!) - was ja wiederum sein muss, weil es eine Dokumentauflösung gibt und die Pixelgröße nun mal unveränderbar ist. Aber was hat das mit DPI zu tun? Im Ergebnis ändern die sich nicht!
  • Wenn ich in anderen Produkten in einem Feld den Maßstab umschalte, dann
    1. Bezieht der sich immer auf die Dokument-Auflösung
    2. Wird immer ineinander umgerechnet - bezogen auf die aktuelle Druckauflösung (bei pt, px, pica) und sind daher ineinander mischbar, so kann man z.B. durch Eingabe von „300px“ in ein Maß-Feld den Wert in Zentimetern bekommen, oder mit „3cm“ die Anzahl Pixel oder
    3. die angezeigten Werte reagieren nicht aufeinander, suggerieren also erst gar nicht, dass irgend etwas ineinander überführt würde oder
    4. es gibt eben nur Pixel und eine Auflösung, der Rest ist Kopfrechnen.
Unter dem Gesichtspunkt, dass bei mir irgendwie immer «eine» Grundauflösung im Kopf rumschwebt — eben weil das Ergebnis nur eine haben kann — ist es für mich irritierend, wenn jede Ebene eine eigene Auflösung haben kann - vor allem, weil mir der Nutzen einfach unklar ist.

Auch kann ich in einem Bild eine Ebene anwählen (Originalgröße 200x200px, steht im Fenstertitel) und mit dem Beschneidenwerkzeug kann ich dann aber ein Dokument ausschneiden, das eine Größe von 50x50px hat - aber in der Kopfzeile steht noch immer 200x200px - das ist noch verwirrender.

Ich will es daher mal nicht an einem einzelnen Werkzeug festmachen, sondern mal ganz generell fragen, warum es an so vielen Stellen die Möglichkeit zur DPI Wahl gibt und wofür man das braucht.

Abschließend wüsste ich noch gern, ob es wirklich nur im Attribut-Werkzeug möglich ist, die Ausgabe-Auflösung zu ändern und das auch nur, wenn man kapiert hat, das das kein reiner Anzeigedialog ist, sondern editiert werden kann, indem man die Felder doppelt anklickt. Da bin ich eher aus Verzweiflung denn mit Systematik drauf gekommen. Denn im „Dokumentgröße verändern“ kann ich ebensowenig die Ziel-Auflösung verändern wie in der „Dokumentinfo“. Bei „Speichern“ bzw. „Speichern unter“ geht es auch nicht (außer PDF, da habe ich einen Selektor - warum nur da???). Es gäbe womöglich noch andere naheliegende Stellen, aber dann werden es ja wieder so viele, — genau das sollte aber imho abgestellt werden.

Denn ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass die Fülle der Optionen zum Thema „Auflösung“ das Problem sind, denn sie arbeiten imho nicht erkennbar zusammen. So ist es z. B. nur bedingt nachvollziehbar, nützlich oder sinnvoll (ich kann es zumindest nicht erkennen), wenn ich in einem Bild (600dpi) im Beschneidenwerkzeug 2cm / 300 DPI einstellen kann und das Resultat dann 1 cm hat (weil 600 DPI) - denn das ist es, was andere Programme dann verarbeiten. Die rechnen nämlich die Länge über die DPI... . Zumindest die Programme, denen ich das Ergebnis dieses Versuchs angeboten habe. Denn die 600 DPI werden von PL ordentlich in den Bildheader eingetragen. Wie so vieles, was es ordentlich macht. Deshalb arbeite ich ja auch damit. Trotz dem es mich manchmal verwirrt,...

Grüße
NoSi
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von okapi »

Uff, das würde mich auch interessieren!
Wozu ist es in der Praxis gut, dass Ebenen eines Dokumentes verschiedene Auflösungen haben??

Michael
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von okapi »

NoSi hat geschrieben:Unter dem Gesichtspunkt, dass bei mir irgendwie immer «eine» Grundauflösung im Kopf rumschwebt — eben weil das Ergebnis nur eine haben kann — ist es für mich irritierend, wenn jede Ebene eine eigene Auflösung haben kann - vor allem, weil mir der Nutzen einfach unklar ist.
Was meinst du mit "Grundauflösung"?

Ein Bild hat eine bestimmte Zahl an Pixeln. Sein DPI-Wert bestimmt, wie groß das Bild dann z.B. von einem Ausgabegerät verarbeitet wird.

Mein Ausbelichter verlangt z. B. Bilddateien mit 200 DPI. Das sagt mir, wieviel Pixel das Bild haben muss, um z.B. einen 60 cm x 40 cm großen Ausdruck zu ergeben (nämlich genau 4724 x 3149 Pixel. Würde das Gerät mit 300 DPI arbeiten, müsste ich die Datei auf 7086 x 4724 Pixel vergrößern, um den gleichen 60 cm x 40 cm großen Ausdruck zu erhalten.

Im Dialog "Dokument - Skalieren" wie auch "Ebene - Skalieren" zeigt dir übrigens nun PhotoLine genau dieses Ergebnis, und zwar interaktiv während der DPI-Eingabe an!

Michael
Zuletzt geändert von okapi am Sa 21 Jun 2008 09:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neue Testversion 14.50B16

Beitrag von Hoogo »

Ich glaube, Greenmorpher im englischen Teil hatte da ein paar gute Gründe für, daß verschiedene DPI doch ganz nützlich sind. Ich hab mir aber eure Beiträge noch nciht recht durchgelesen, um DPI mach ich eigentlich einen Bigen.