ich habe heute ein mehrseitiges Dokument für die Ausgabe in ein PDF bearbeitet. Dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen, die ich hier in die Diskussion stellen will:
- Ist es wirklich zweckmäßig, diverse Funktion per Default auf das Dokument wirken zu lassen? Wo es wirklich extrem genervt hat: Ausrichten der Seiten. Hier ist die Checkbox im "Drehen"-Dialog immer auf "Dokument" (Änderung wird nicht gepuffert) und ich habe mir damit mehrfach das Dokument wieder zersemmelt, weil ich vergaß, die Checkbox zu deaktivieren. Konkret hier, sollte die Box per Default "aus" sein.
- Der Schalter "Dokument" sollte genau das tun. Macht er aber nicht immer, bzw. es ist funktionsabhängig unterschiedlich. Z.B. wird die Schalterstellung bei "Dokumentgröße ändern" ignoriert. Die hat nur auf die erste Seite Wirkung. Die anderen Seiten kann man damit nicht anpassen - egal wie der Schalter steht, die muss ich einzeln mit "Seitengröße ändern" anpacken. Bei "Ebenenenart konvertieren" wird jedoch alles durchgeschoben. Hier ist der Schalter per aus, imho die richtige Wahl, die aber überall gelten sollte.
Adhoc fällt mir dazu nur ein, dass man im "Bildmodus" imho durchaus von einer "Seite" sprechen kann, wenn eine Aktion "auf alles" wirken soll und sich so sauber von "Dokument" abgrenzt. Wie man das jedoch auf einzelne Funktionen durchreicht (drehen...), ist sicherlich eine philosophische Frage. Ich würde immer von klein nach groß (Ebene - Seite - Dokument) operieren, sprich: Operationen gelten erst mal immer für das Ausgewählte, will ich mehr, muss ich das explizit anchecken (z.B. "Seite" oder "alle Seiten/Dokument"). Ich würde dafür (in den Funktionsdialogen) soweit gehen, dass eine Checkbox die zwei Optionen zur Wahl freigibt. Die Einstellung sollte für die Sitzung (oder innerhalb des Dokuments? - is knifflig, ich weiß...) gepuffert werden oder zumindest immer auf "aktives Element" zurückfallen.
